Elektro Seilwinden

Die lange Geschichte der Seilwinde

Ganz früh benutzte die Menschheit bereits das Prinzip der Windentechnik für die Wassergewinnung aus tiefen Brunnen. Die alten Römer nutzen Seilwinden beim Bau ihrer Siedlungen und Paläste. Auch der Bau der Pyramiden in Ägypten wäre ohne die Verwendung von Seilwinden kaum möglich gewesen. Neben der Muskelkraft wurden zuerst auch Ochsen und Esel als Kraftgeber eingesetzt. Mit der Zeit entwickelte sich die Technik weiter. Umlenkung des Seiles nach dem Flaschenzugprinzip verminderte den erforderlichen Kraftaufwand und ein hemmender Mechanismus verhinderte das ungeabsichtigte Ablassen der Last. Bis heute werden Seilwinden in vielen unterschiedlichen Anwendungsbereichen erfolgreich eingesetzt.

Wozu wird eine Seilwinde eingesetzt?

Mit Seilwinden kann gezogen werden. ( Zugwinde ). Bei entsprechender Sicherheitsausstattung kann eine Seilwinde auch zum Heben und Senken von Lasten eingesetzt werden ( Hubwinde ). Ausgewiesene Hubwinden sind in aller Regel auch als Zugwinden einsetzbar. Als reine Zugwinden ausgewiesene Seilwinden dürfen dagegen NICHT zum Heben, sondern nur zum Ziehen von Lasten verwendet werden.

Welche Arten der Seilwinde gibt es?

Die Trommelwinde ist die gebräuchlichste Form der Seilwinde. Das Seil wird dabei mechanisch, elektrisch oder hydraulisch von von der Trommel ab- und aufgerollt. Die Seiltrommeln sind in der Regel so konstruiert, dass das Seil sich im seitlichen Versatz Lage für Lage auf der Trommel verlegt. Die gesamte Zugkraft wird bei der Trommelwinde über die Trommel auf das Seil übertragen. Die Zugkraft verringert sich mit der Anzahl der Lagen auf der Trommel, da sie vom Antriebsdrehmoment und dem Radius der Trommel (dem Hebelarm) abhängig ist.

Eine Bobine ist auch eine Trommelwinde, die allerdings so schmal ist, dass ein Band oder Flachseil nicht nebeneinander, sondern nur übereinander aufgewickelt wird. Eine Bobine wird in der Regel nur bei geringen Förderhöhen verwendet. Diese Art Seilwinde haben wir zur Zeit nicht in unserem Sortiment.

Eine Spillwinde oder auch Treibscheibenwinde genannte Winde ist eine Windenart, bei der das Seil um ein Seilspill herumgeschlungen und erst dann auf einer Haspel aufgewickelt wird. In der maritimen Welt (Schifffahrt) ist diese Windenform auch als Winsch bekannt. Die Haspel übt nur eine Vorspannung aus, damit das Seil die notwendige Reibung am Spillkopf hat ? die eigentliche Zugkraft wird vom Spill aufgebracht. Diese Winden haben über die gesamte Seillänge dieselbe Zugkraft und Seilgeschwindigkeit. Eine Spillwinde kann von GODO auf Anfrage angeboten werden.

Elektrische Seilwinden in unserem Webshop

In unserem Webshop finden Sie verschiedene Ausführungen an elektrisch betriebenen Trommelwinden. Das Spektrum bietet Kapazitäten von 160kg bis zu 5000kg. Die Stromversorgung reicht von 12V, 24V über 230V bis zu 400V. Selbst eine Ausführung mit Akkubetrieb finden Sie bei GODO im Angebot. Mit der Akku-betriebenen Winde können selbst dort Zugarbeiten durchgeführt werden, wo keine der zuvor genannten Stromquellen erreichbar ist.

Service und Beratung

Bei Rückfragen oder speziellen Anfragen sind wir mit unserem professionellen Team gerne für Sie da. 0231-39570-0