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Informationen zu Absturzsicherungen im Godo-Shop

 

Wir vertreiben im Bereich Absturzsicherungen im wesentlichen Produkte der Marke M.A.S. Entsprechende Herstellerangaben finden Sie bei jedem Produkt. Sämtliche Produkte entsprechen den relevanten Normen und verfügen über die notwendigen Baumusterprüfbescheinigungen und Zulassungen durch zuständige Prüfinstitute. Die Produkte entsprechen dem jeweils aktuellen Stand der Sicherheitsanforderungen.

 

Gleich zu Beginn die Antwort auf eine häufig gestellte Frage:

 

Frage: "ich habe Kleidergröße XXXXL. Welchen Gurt muß ich nehmen ?"

 

Antwort: Bei uns im Shop können Sie Auffanggurte bis maximal Größe 62 bestellen. Neben der Kleidergröße ist allerdings das Körpergewicht mit entscheidend. Bitte beachten Sie deshalb unbedingt die Angabe beim Produkt. Dort finden Sie jeweils das maximal zulässige Körperwewicht, bei dem der Einsatz der jewiligen Einrichtung zulässig ist. Sollte das Körpergewicht des Anwenders den maximalen Wert überschreiten, darf die persönliche Schutzausrüstung aus Sicherheitsgründen nicht von der betreffenden Person eingesetzt werden.

 

Für welchen Arbeitseinsatz ist welcher Auffanggurt einsetzbar?:

 

Antwort: Beim Produkt finden Sie Piktogramme, an denen Sie erkennen können, für welchen Einsatzzweck der gezeigte Auffanggurt einsetzbar ist. Sämtliche verwendete Piktogramme finden Sie nachfolgend erklärt.

 

 

 

 

Nachfolgend erhalten Sie einen kurzen Überblick über das Lieferprogramm und wichtige Information zu den verschiedenen Produktgruppen innerhalb des Bereiches Absturzsicherungen.

 

Auffanggurte

 

Definition: Der Auffanggurt - als Bestandteil der Persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz - hat die Aufgabe, bei einem Absturz die Stoßkraft an geeigneten Stellen in den Körper einzuleiten und die abstürzende Person während des Sturzes und auch danach so zu halten, dass Verletzungen vermieden werden, soweit es nach den Umständen möglich ist.

 

Die Auffanggurte der Marke M.A.S zeichnen sich durch einen sehr hohen Grad an Ergonomie aus. Der aus vielen Versuchen speziell entwickelte Gurtverlauf (Bild 1) ermöglicht einen sehr hohen Tragekomfort und ein sicheres Hängen im Gurt nach einem Absturz. Speziell die sehr tiefen Umlenkpunkte der Beingurte entlasten die kritischen Bereiche der Leiste nach dem Absturzunfall.

 

Die komfortable Einstellfunktion der Gurte ermöglicht ein schnelles Anpassen des Gurtes an den Benutzer. Bei den Verschlüssen kann der Anwender zwischen den bewährten Durchsteckrahmen (Bild 2) oder den neuen - gegen unbeabsichtigtes Öffnen geschützen - Schnellverschlüssen (Bild 3) wählen.

 

Alle Auffanggurte verfügen über eine hintere Auffangöse (Bild 4), die in einer falldämpfend wirkenden Kunststoffplatte fixiert ist. Bei einem Absturz wird hier bereits ein Teil der Fallenergie vernichtet. Je nach Anwendungsfall können dann zusätzliche Anschlagmöglichkeiten und/oder ergonomische Zusatzausstattungen wie Schulterpolster, Beinpolster oder Befestigungsmöglichkeiten für Werkzeugtaschen (Bild 5) ergänzt werden.

 

 

 

 

Verbindungsmittel

 

MAS-Verbindungsmittel bestehen aus dem eigentlichen Verbindungsmittel (Bild 1) und einem Bandfalldämpfer. Als Verbindungsmittel kommen gedrehte Kunstfaserseile, Kernmantelseile oder Gurtbänder zum Einsatz.

 

Als falldämpfendes Element wird ein hochwertiger, durch verschieden dicke Einzelfäden, über seine Aufreißlänge, präzise wirkender Bandfalldämpfer eingesetzt. Diese einzigartige Neuentwicklung ermöglicht den Anwender bei einem Absturz sehr gleichmäßig und deutlich unter Fmax = 6 kN abzubremsen.

 

Neben den starren festen Längen von 1,5 m und 2,0 m bieten wir auch ein flexibles Verbindungsmittel, den Flexbelt (Bild 2) an. Ausgezogen erreicht es die maximal zulässige Länge von 2 m, wird aber durch seinen flexiblen Mantel im unbelasteten Zustand so verkürzt, dass der Anwender sich ungehindert bewegen kann.

 

Für jeden denkbaren Anwendungsfall können die MAS-Verbindungsmittel mit den verschiedensten Karabinerhaken ausgestattet werden, so dass der Anwender jederzeit sicher arbeiten kann.

 

 

 

 

Auffanggeräte

 

Das mitlaufende Auffanggerät an beweglicher Führung besteht aus dem Seilläufer, einem Falldämpfer und der beweglichen Führung, dem Seil. (Bild 1).

 

Das MAS-Auffanggerät (Bild 2) läuft beim Aufstieg nach oben frei mit. Dazu sollte das untere Ende der beweglichen Führung (Seil) befestigt oder durch ein Gewicht beschwert werden.

 

Als bewegliche Führung stehen sowohl gedrehte Kunstfaserseile als auch Kernmantelseile zur Verfügung. Die Seile werden grundsätzlich auf der oberen Seite mit einem Karabinerhaken versehen und auf der Unterseite mit einem gesicherten Ankerknoten, so dass das mitlaufende Auffanggerät nicht unbeabsichtigt vom Seil laufen kann.

 

Da mitlaufende Auffanggeräte nur in einer Richtung den Absturz auffangen können während sie in der anderen Richtung frei laufen, muß der Richtungspfeil, der die Wirkrichtung anzeigt, beachtet werden.

 

Das Verbindungsmittel des mitlaufenden Auffanggerätes in Form eines Bandfalldämpfers darf nur mit der Auffangöse des Auffanggurtes verbunden werden.

 

 

 

 

Höhensicherungsgeräte

 

Das Höhensicherungsgerät ist ein Auffanggerät mit einer selbsttätigen Blockierfunktion und einer automatischen Spann- und Einziehvorrichtung für das Verbindungsmittel, d.h. das einziehbare Verbindungsmittel.

 

Ein energieabsorbierendes Einzelteil, z.B. eine Bremse darf in dem Gerät selbst oder als Falldämpfer in dem einziehbaren Verbindungsmittel eingebaut sein. Höhensicherungsgeräte blockieren erst ab einer Auszugsgeschwindigkeit von ca. 1 m/s und dürfen deshalb nicht über Schüttgut verwendet werden.

 

Die Höhensicherungsgeräte werden mit einem verzinkten Stahlseil oder einem hochfesten Gurtband als Verbindungsmittel ausgerüstet. für den besonderen horizontalen Einsatzfall und einer möglichen Beanspruchung des Verbindungsmittels über eine Kante muss das Gerät eine besondere Kantenprüfung nachweisen (Bild 1) Alle Höhensicherungsgeräte mit dieser Zulassungsprüfung sind entsprechend gekennzeichnet.

 

Für die verschiedenen Arbeits- und Umgebungsbedingungen gibt es die Höhensicherungsgeräte zum einen mit verschiedenen Gehäusen (Kunststoff und Metall) (Bild 2) und zum anderen mit unterschiedlichen Längen von bis zu 30 m.

 

Einige Geräte sind direkt mit einer Rettungshubeinrichtung ausgestattet, die es möglich macht eine verunfallte, in das Gerät gefallene, Person direkt mit einer Handkurbel oder einem Kettenzug wieder herauf zu ziehen (Bild 3).

 

 

 

 

Abseilgeräte

 

Für eine notwendige Rettung von Personen von einem höher gelegenen Arbeitsplatz nach unten werden Abseilgeräte eingesetzt.

 

Die von uns angebotenen Abseilgeräte besitzen alle eine automatische Fliehkraftbremse, so dass unabhängig vom Anwender die zu rettende Person immer mit einer maximalen Abseilgeschwindigkeit von weniger als 1 m/s abgeseilt wird.

 

Zusätzlich werden die Geräte mit diversen Zusatzfunktionen und Zubehör angeboten. Zum Beispiel mit einem zusätzlichen Handrad, mit dem die zu rettende Person über eine kurze Strecke angehoben werden kann. Das ist zum Beispiel notwendig, wenn die verunfallte Person vor dem Rettungsvorgang noch in der Absturzsicherung hängt und aus dieser befreit werden muss.

 

Es werden Abseilgeräte mit bis zu 200 m maximaler Abseilhöhe angeboten. Diese Geräte sind für eine wechselseitige Rettung geeignet, da das Seil durch das Gerät läuft durch läuft und nicht gespeichert werden muss. Die Seillänge kann individuell für den jeweiligen Einsatzort bestellt werden.

 

 

 

 

Anschlagpunkte

 

Anschlageinrichtungen dienen dazu die Kräfte, die bei einem Absturz entstehen, sicher in ein Bauwerk einzuleiten. Sie bestehen dazu aus einer Möglichkeit den Karabinerhaken des Auffangsystems einzuhaken und einer Verbindung zum Untergrund / Bauwerk.

 

Folgende verschiedene Anschlageinrichtungen sind in den Normen definiert und hier erhältlich:

 

Anker zur Befestigung an vertikalen, horizontalen und geneigten Flächen, bzw., geneigten Dächern. Hierzu gehören zum Beispiel Einzelanschlagpunkte, die an gefährdeten Einsatzorten fest installiert sind. (Bild 1).

 

Transportable, vorübergehend angebrachte Anschlageinrichtungen. Hierzu gehört zum Beispiel der transportable Dreibaum, der über Einstiegsöffnungen, wie Kanaldeckel aufgebaut wird (Bild 2).

 

Anschlageinrichtungen mit horizontalen beweglichen Führungen. Dies sind horizontal gespannte Seile, an die sich der Anwender entweder mit einem speziellen Läufer oder direkt mit seinem Karabinerhaken des Verbindungsmittels einhakt (Bild 3).

 

 

 

 

Verbindungselemente

 

Zu den Produkten der Verbindungselemente gehören alle Formen von Haken, wie z.B. Karabinerhaken, Rohrhaken, Bergsteigerhaken, etc.

 

Alle diese Verbindungselemente sind grundsätzlich selbstverschließend, d.h., sobald der Haken losgelassen wird, fällt der Verschluß in die geschlossene Stellung (Bild 1).

 

Man unterscheidet bei der zweiten Sicherung zwischen dem manuellen Verriegeln des Verschlusses (z.B. Rändelmutter) und dem automatischen Verriegeln (z.B. durch Drehfeder verriegelter Verschluß).

 

Automatisch verriegelnde Haken sind entweder durch eine, zwei oder drei unabhängige Bewegungen wieder zu öffnen. Hierbei unterscheidet man zwischen einer Drehbewegung und einer kombinierten Dreh- und Schiebebewegung. Die Sicherheit der Verbindungselemente ist also größer, je mehr Bewegungen nötig sind diese zu öffnen.

 

Deshalb empfehlen wir grundsätzlich ein Verbindungselement mit einer automatischen Verriegelung einem Verbindungselement mit manuellem Schraubverschluss vorzuziehen.

 

Je nach Anwendungsfall können bei uns Verbindungsmittel bis zu einer Öffnungsweite von 100 mm an die Verbindungsmittel konfektioniert werden. Allerdings ist bei der Anwendung darauf zu achten, dass alle Verbindungsmittel nur in der Hauptachse (Bild 2) belastet werden.

 

 

 

 

Schulungen

 

Der richtige Umgang mit sicherheitsrelevanten Arbeitsmitteln erfordert ausreichende Sachkenntnis. Wir vermitteln unseren Kunden auf Anfrage praxisbezogene Schulungen und Seminare rund um das Thema "PSA gegen Absturz" und "Absturzsicherung". Diese Schulungen werden herstellerunabhängig und produktneutral durchgeführt.

 

Qualifizierte und anwendungserfahrene Trainer vermitteln motiviert ihr theoretisches und praktisches Wissen. Kleine Schulungsgruppen garantieren eine individuelle Eingehensweise auf die Anforderungen der einzelnen Teilnehmer. Theoretische Erkenntnisse werden mit Hilfe von praktischen Übungen vertieft. So wird den Schulungsteilnehmern eine nahtlose Umsetzung des Erlernten in ihren Arbeitsalltag ermöglicht.

 

Bitte sprechen Sie uns an, damit wir Ihnen die für Ihren Bedarf geeignete Schulung anbieten können.

 

 

Prüfungen und Revisionen

 

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) gegen Absturz muss das Leben von Mitarbeitern sichern und notfalls retten. Deshalb ist eine kontinuierliche Wartung und Überprüfung gesetzlich vorgeschrieben.

 

Durch die BGR 198 hat die Berufsgenossenschaft eine mindestens jährliche Überprüfung/Revision der Persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz durch einen Sachkundigen festgelegt. Für nachfolgend genannte PSA-Produkte gegen Absturz können wir eine Überprüfung und Reparatur auf Anfrage individuell anbieten:

 

  • - Auffanggurte
  • - Bandfalldämfer
  • - mitlaufende Auffanggeräte
  • - Abseilgeräte
  • - Höhensicherungsgeräte
  • - Winden

 

Sachkundige Mitarbeiter gewährleisten eine zeitnahe und qualifizierte Revisionen.

 

 

Wichtige Hinweise zum Betrieb von PSA gegen Absturz:

 

Auszug aus der BGR 198 Persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz:

 

Benutzungsdauer

 

Die Benutzungsdauer ist von den jeweiligen Einsatzbedingungen abhängig; die Angaben der Gebrauchsanleitung sind zu beachten.

 

Aus Chemiefasern hergestellte Gurte und Verbindungsmittel unterliegen auch ohne Beanspruchung einer gewissen Alterung; die insbesondere von der ultravioletten Strahlung sowie von klimatischen und Umwelteinflüssen abhängig ist. Deshalb können keine genauen Angaben gemacht werden.

 

Nach bisherigen Erfahrungen kann unter normalen Einsatzbedingungen bei Gurten von einer Benutzungsdauer von 6 bis 8 Jahren und bei Verbindungsmitteln (Seile/Bänder) von einer Benutzungsdauer von 4 bis 6 Jahren ausgegangen werden.

 

Instandhaltung / Reinigung / Aufbewahrung

 

Der Unternehmer hat zu veranlassen, dass schadhafte Teile von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz nur durch solche Ersatzteile ersetzt werden, die dem Originalteil entsprechen.

 

Persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz sind nach Bedarf zu reinigen und zu pflegen.

 

Persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz dürfen bei ihrer Aufbewahrung keinen Einflüssen ausgesetzt werden, die ihren sicheren Zustand beeinträchtigen können.

 

Persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz sind:

 

  • - in trockenen, nicht zu warmen Räumen freihängend aufzubewahren
  • - nicht in der Nähe von Heizungen zu trocknen
  • - nicht mit agressiven Stoffen, z.B. Säuren, Laugen, Lötwasser oder Ölen in Verbindung zu bringen
  • - möglichst vor direkter Lichteinwirkung und UV-Strahlung zu schützen

 

Prüfungen

 

Die Versicherten haben persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz vor jeder Benutzung durch Sichtprüfung auf ihren ordnungsgemäßen Zustand und auf einwandfreies Funktionieren zu prüfen.

 

Der Unternehmer hat persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz entsprechend der Einsatzbedingungen und den betrieblichen Verhältnissen nach Bedarf, mindestens jedoch einmal innerhalb von 12 Monaten durch einen Sachkundigen auf ihren einwandfreien Zustand prüfen zu lassen.

 

 

 

Normative und rechtliche Verweise bei Absturzsicherungen

 

- EN 341 Abseilgeräte

- EN 353-1 Auffangeinrichtungen an fester Führung

- EN 353-2 Auffangeinrichtungen an Flexibler Führung

- EN 358 Haltegurte

- EN 360 Höhensicherungsgeräte

- EN 361 Auffanggurte

- EN 795 Anschlagpunkte

- EN 813 Sitzgurte

- Europäische Maschinenrichtlinie 

- TRBS 2121-3: Gefährdungen von Personen durch Absturz-Bereitstellung und Benutzung von Zugangs- und Positionierungsverfahren    
  unter Zuhilfenahme von Seilen
- BGR 198 – Berufsgenossenschaftliche Regeln: Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz
- BGR 199 – Berufsgenossenschaftliche Regeln: Retten aus Höhen und Tiefen mit persönlichen Absturzschutzausrüstungen